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UNSERE ORGEL

Matthäus Mauracher lieferte Anfang September 1862 die erste Orgel für die Lazaristenkirche – eine zweimanualige Orgel mit 25 Registern und einem Crescendo – und baute sie in den neugotischen Orgelkasten des Salzburger Tischlers Josef Wessiken ein.

1899 erweiterte Josef Mauracher die Orgel auf 42 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal und stattete sie mit einer pneumatischen Spiel- und Registertraktur aus. Aber schon 1924 drängte Heinrich Schieder, Kirchenpräfekt in der Kaiserstraße, auf einen Orgelumbau. Es sollten nicht nur die fehlenden Prospektpfeifen, die 1917 für Rüstungszwecke eingeschmolzen worden waren, ersetzt, sondern das Werk um mehrere Register erweitert werden.

Mit den Arbeiten wurde die Wiener Orgelbaufirma Johann Marcellinus Kauffmann beauftragt, die die Orgel 1927 auf 52 klingende Register, verteilt auf vier Manuale und Pedal, erweiterte. Um Platz für die vielen Pfeifen zu gewinnen, wurde das Gehäuse um einen halben Meter angehoben und das Orgeldach entfernt. Im Zuge der Arbeiten an der Orgel wurden auch die beiden Seitenemporen neu gestaltet.

Diese Orgel war nicht nur die erste viermanualige Kirchenorgel Wiens, sondern verfügte nun, als weitere Besonderheit, über ein Fernwerk.

Das Fernwerk ist eine kleine Orgel, die im Dachboden der Kirche untergebracht ist. Von dort wird ihr Klang durch einen Schallkanal zur Mitte des Kirchengewölbes geleitet, wo sich eine Öffnung zum Kircheninneren befindet.

Im Jahre 1956 erfolgte eine Generalreparatur der Orgel, wobei nicht nur ein Teil der pneumatischen Traktur elektrifiziert und der Winddruck erhöht wurden, sondern auch die Disposition geringfügig abgeändert wurde.

Da die Ausführung dieser Arbeiten aus finanziellen Gründen nur unzureichend erfolgte, unterblieben wichtige Verbesserungen an der Traktur. Dies war der Grund dafür, dass in den darauf folgenden Jahren immer wieder Reparaturen und Sanierungsarbeiten notwendig wurden. Im Jahr 1999 entschied sich daher die Pfarre für eine umfassende Instandsetzung der Orgel, wobei die Disposition teilweise auf den Stand von 1927 rückgeführt, die technische Anlage komplett erneuert und die Windversorgung verbessert wurden. Die Ausführung dieser Aufgabe erfolgte von November 1999 bis Jänner 2001 durch die Orgelbaufirma Dipl.--Ing. Wolfgang Bodem aus Leopoldsdorf bei Wien.

Orgel 2 Orgel 3
Orgel 3


Disposition der Orgel in der Lazaristenkirche, Wien VII.
von Johann M. Kauffmann 1927, nach der Instandsetzung 1999–2001

1. Manual
Prinzipal 16'
Bourdon 16'
Prinzipal 8'
Viola baritona 8'
Gemshorn 8'
Waldflöte 8'
Gedeckt 8'
Oktav 4'
Rohrflöte 4'
Rauschquinte II-fach
Cornett III-fach
Mixtur V-fach
Trompete 8'
Manualkoppel II-I
Manualkoppel III-I
Oberoktav II-I
Unteroktav II-I

2. Manual
Lieblich Gedeckt 16'
Bourdon Prinzipal 8'
Gamba 8'
Salicional 8'
Flöte 8'
Dolce 8'
Prästant 4'
Spitzflöte 4'
Gemshorn 2'
Mixtur IV-fach
Klarinette 8'
Manualkoppel III-II
Oberoktav II
Oberoktav III-II
Unteroktav III-II






3. Manual (Schwellwerk)
Salicional 16'
Principalino 8'
Aeoline 8'
Vox coelestis 8'
Quintatön 8'
Konzertflöte 8'
Violine 4'
Fernflöte 4'
Harmonia aetherea III-fach
Oboe 8'
Tremulant
Oberoktav III

4. Manual (Fernwerk)
Ferngedeckt 8'
Fugara 8'
Prinzipal 4'
Mixtur III–V-fach
Vox humana 8'
Oberoktav IV
Unteroktav IV

Pedal
Untersatz 32'
Contrabaß 16'
Violonbaß 16'
Subbaß 16'
Still Gedeckt 16'
Quintbaß 10 2/3'
Oktavbaß 8'
Baßviola 8'
Gedecktbaß 8'
Quintbaß 5 1/3'
Flöte 4'
Posaune 16'
Trompete 8'
Pedalkoppel I
Pedalkoppel II
Pedalkoppel III
Pedalkoppel IV